Der Kräutergarten liegt direkt
neben dem Eingang in den
Römerkeller.

 


P.Vergil ius Marco, um 50 v.Chr.,
Ein einfacher Bauer bereitet Moretum
zum Frühstück:
„Aber zuerst, da er leise das Land mit
dem Finger gelockert, Zieht er heraus
vier Stangen mit vielfachen Knollen des
Knoblauchs; Drauf des Eppiches zartes
Gesproß, und die starrende Raute,
Rupfet er, samt Koriander, an haarigen
Dolden erzitternd. Dies nun trägt er
hinein, und sitzt ans fröhliche Feuer,
Fordert darauf von der Magd mit lauter
Stimme den Mörser. Jegliches Haupt
entblößt er von zahlreich hüllender
Rinde, … Spület er, senket sie
(Knoblauchzehen) dann in des Steins
gehöhlete Rundung. Körniges Salz nun
streut er; und hart von zerfressenem
Salze, Kommt ein Käse dazu; drauf
schüttet er alle die Kräuter …”

Der römische Kräutergarten

Römerkeller Oberriexingen

Das römische Mostbrot, das hier im römischen Backofen gebacken wird entstammt dem Werk „de agri cultura“ von Marcus Porcius Cato, der um 150 v.Chr.lebte.

 

 

Neben dem Mehl von Emmer oder Dinkel, diese Getreidearten wachsen auf unserem Versuchsfeld, gehören die Gewürze Kümmel,Anis, Koriander und Lorbeerblätter dazu.

 

Soll noch der herzhafte Brotaufstrich „Moretum“ das Brot verfeinern, reibt man im Mörser Sellerie, Knoblauch, Raute, Koríander mit Salz und einem festen Käse. 

Diese Kräuter gedeihen alle hier im römischen Kräutergarten.